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Business English Kurs

Ob es nun Mails, Telefonate, Videocalls, Präsentationen oder Messen sind – auf die eine oder andere Weise kommt man in zahlreichen Berufen und Branchen in Situationen, in denen sichere Kenntnisse in Business English von großem Vorteil sind. Denn sogar die guten Englischkenntnisse, die viele aus Schulzeiten mitbringen, sind in der Regel nicht auf die Anforderungen von geschäftlichen Kommunikationsprozessen ausgelegt: zu speziell ist das Vokabular, zu veraltet oder eingerostet sind die Umgangsformen in einer fremden Sprache.

Gut also, dass man Kenntnisse in Business English in zahlreichen Kursen erwerben, erweitern oder auffrischen kann. Sei es am Wochenende oder abends vor Ort, online oder während eines Auslandaufenthalts, als Crashkurs oder längerer Business English Kurs. Auch für verschiedene Branchen und Berufe gibt es mitunter spezielle Angebote. Wir geben Ihnen einen Überblick über Ihre Möglichkeiten und listen außerdem gleich passende Anbieter für Ihren Business English Kurs.

Was lerne ich im Business English Kurs?

Was Sie in einem Business English Kurs lernen, hängt unter anderem davon ab, wofür Sie ihn einsetzen möchten. Sind Sie Head of Communications in einem internationalen Unternehmen oder müssen Sie nächsten Monat ausnahmsweise eine Präsentation auf Englisch halten, weil ein Kunde kein Deutsch spricht? Gut, falls Sie ersteres sind, haben Sie vermutlich sowieso schon exzellente Kenntnisse in Business English, aber Sie verstehen unseren Punkt – die Anforderungen an Business English sind nicht in jeder Position und natürlich nicht in jeder Branche dieselben. Es macht auch einen Unterschied, ob Sie gezielt für eine bestimmte Aufgabe einen Business English Kurs belegen möchten oder ob Sie mit einem generellen Wissensdurst an die Sache gehen.

Wenn Sie privat einen Kurs belegen möchten, gibt es zahlreiche Angebote für Business English Kurse, durch die Sie ein bestimmtes Sprachniveau nachweisen können, wie Sie im nächsten Absatz nachlesen können.

Wenn Sie für einen bestimmten Aufgabenbereich einen Kurs suchen, gibt es darüber hinaus Anbieter, die ihre Kurse auf die Anforderungen der Anfragenden ausrichten, etwa, wenn der Kurs Inhouse für eine Firma gebucht wird oder natürlich bei individuellem Einzelunterricht. Wenn sich letzteres zu kostspielig anhört, kann sich eine Anfrage beim Arbeitgeber auf Förderung lohnen, entweder für Ihre individuelle Weiterbildung oder vielleicht sogar für eine ganzes Team oder eine Abteilung, wenn das Unternehmen davon nachhaltig profitiert.

Wenn es um bestimmte Aufgabengebiete geht, sind zum Beispiel Telefonieren, Meetings, Verhandeln, Präsentieren, Administration, Projektmanagement oder schriftliche Kommunikation naheliegend. Je nach Branche gibt es sicherlich noch weitere Arbeitsprozesse, in denen Business English zum Tragen kommt. Wenden Sie sich mit Ihren präzisen Vorstellungen am besten direkt an Ihren Wunschanbieter – Ihre Wünsche können außerdem ein Ausschlussfaktor bei der Wahl des Anbieters sein, wenn diese dort nicht erfüllt werden können.

Doch nicht nur der Tätigkeitsbereich kann Auswirkungen auf die Anforderungen an einen Business English Kurs haben, auch oder sogar noch mehr ist die Branche ausschlaggebend. Ein Arzt wird zum Beispiel nicht viel davon haben, wenn er weiß, was Zwölfzylindermotor heißt, und eine PR-Expertin für einen Automobilkonzern wird selten erklären müssen, wie ein Blinddarm entfernt wird.
Wenn es um Spezialisierungen von Kursen für bestimmtes Branchenvokabular geht, sind uns bei unserer Recherche diverse Optionen ins Auge gesprungen, etwa für

  • Hotel- und Gaststättengewerbe
  • Einkauf und Beschaffung
  • Export/Import
  • Immobilien
  • IT
  • Technik
  • Logistik
  • Personal
  • Recht
  • Vertrieb
  • Gesundheitswesen
  • Banking & Finance
  • Automobilbranche
  • Energiewirtschaft
  • Versicherungen
  • Journalismus & Medien
  • Kultur

Diese Liste lässt sich noch fortführen, Sie haben also gute Chancen, dass es für Ihre Nische einen passenden Business English Kurs gibt, vor allem, da Sie dank eines breiten Online-Angebotes nicht unbedingt örtlich eingeschränkt sind.

Was bringt mir ein Business English Kurs?

Vor der Frage, auf welchem Level Sie Kenntnisse erwerben oder auffrischen möchten und was sie Ihnen bringen, sollten Sie sich zunächst fragen, welche Kenntnisse Sie mitbringen. Sie haben vielleicht schon öfter vom Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) gehört, wenn es um Sprachkenntnisse geht – und falls nicht, dann vielleicht von den sechs Sprachleveln zwischen A1 und C2 (A1, A2, B1, B2, C1, C2). Das Praktische daran ist, dass durch diesen Rahmen Sprachqualifikationen international standardisiert sind und eingestuft werden können.

Manche Kursanbieter haben zum Einstieg einen Einstufungstest vorbereitet, anhand dessen Sie (und der Kursanbieter) eine Orientierung haben, auf welchem Sprachniveau Sie sich befinden und wo Sie am besten anknüpfen können. Das ist mehrfach sinnvoll: Zum einen, damit Sie sich nicht umgehend selbst frustrieren, wenn Sie in ein sehr hohes Level einsteigen, Ihre Grundkenntnisse dafür aber eigentlich zu eingerostet sind. Zum anderen ist es von Vorteil, wenn sich in einem Gruppenkurs alle Teilnehmer in etwa auf dem gleichen Niveau befinden, damit der Kurs für alle effizient ist. Der Kurs wird Ihnen also nur etwas bringen, wenn er auch zu Ihrem aktuellen Sprachniveau passt.

Bei den Lernzielen, die Sie in einem Business English Kurs umsetzen möchten, ist der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen wiederum hilfreich, weil viele Weiterbildungsinstitute ihn zur Einordnung ihrer Kurse benutzen. Sie können also durch einen Business English Kurs Ihre Kenntnisse um ein oder mehrere Level anheben und sind somit für Ihren Arbeitsalltag besser gerüstet. Oder aber Sie qualifizieren sich für Aufgaben, die Sie noch nicht haben, aber gerne hätten: Für manche Positionen sind gute Business English Kenntnisse einfach unumgänglich und ein Business English Kurs zeigt Ihrem (potenziellen) Arbeitgeber, dass Sie die Skills mitbringen. Wenn Sie dafür ein international renommiertes Zertifikat erwerben möchten (anstatt „nur“ ein Zertifikat Ihres Anbieters), ist das auch möglich, mehr dazu finden Sie in unserem Abschnitt zum Abschluss.

Wer gehört zur Zielgruppe?

Dass Business English inzwischen in unzähligen Branchen benötigt wird, haben wir ja bereits festgehalten – insofern gibt es kaum jemanden im Berufsleben oder auf dem Weg in dieses, der nicht zur Zielgruppe gehört.

Dass Business English Kurse hingegen eigene Zielgruppen definieren können, liegt auf der Hand, sei es nach Branche, beruflicher Position, Lernniveau oder Abschlussziel. Ob Sie zur Zielgruppe eines bestimmten Kurses gehören, kann auch davon abhängen, in welcher Form er unterrichtet wird und ob diese „Ihrer“ Form des Lernens entspricht. Dazu stellen wir Ihnen einige Varianten kurz vor.

Einzeln oder in der Gruppe?

Sind Sie ein Mensch, der gerne mit anderen im Austausch arbeitet und somit eventuell auch lernt? Oder haben Sie schon in der Schule lieber in Ihrem eigenen Tempo und für sich gelernt? Bei der Frage nach Gruppen- oder Einzelunterricht gibt es kein „besser oder schlechter“, sondern nur ein „mehr oder weniger passend zu einem Menschen“. Sie kennen sich selbst am besten und haben vermutlich schon ein Bauchgefühl, was Ihnen mehr zusagt. Was Sie dabei allerdings beachten sollten, ist, dass Einzelunterricht naturgemäß teurer ist als ein Gruppenkurs.

Präsenz oder Online?

Manche Menschen arbeiten und lernen einfach gerne online und in erster Linie für sich und haben sich nicht erst durch Corona damit arrangiert. Das Angebot an Online-Kursen für Business English kommt dieser Präferenz sicherlich entgegen, denn es ist groß. Nach jetzigem Stand (Juli 2021) sind manche Anbieter sogar noch komplett im Online-Modus und bieten momentan keine Präsenztermine an. Durch virtuelle Klassenräume, in denen Kurse live abgehalten werden, und die Möglichkeit, sich mit anderen Teilnehmern auszutauschen, versuchen einige Anbieter, trotzdem ein Gruppenerlebnis zu gestalten. Hinzu kommt ggf. auch noch größere Flexibilität durch das Nachholen von Inhalten durch Aufzeichnungen bzw. Lerninhalte, die nicht live vorgetragen, sondern jederzeit abrufbar sind.
Nichtsdestotrotz ziehen es gerade jetzt viele sicherlich vor, mit anderen Menschen vor Ort zu lernen, weil die Zoom-Übersättigung beinahe physisch greifbar ist.

Per App?

Sprach-Apps sind natürlich ein bequemer und kostengünstiger bzw. sogar kostenloser Weg, um Sprachkenntnisse zu erwerben oder aufzufrischen. Neben Apps für den allgemeinen Sprachgebrauch gibt es ebenfalls Apps für Business English bzw. Business English Einheiten innerhalb einer Sprach-App mit breitem Angebot.
Ob Ihnen diese Form des Lernens ausreicht, hängt unter anderem davon ab, wie ausgeprägt Ihre Kenntnisse bereits sind. Wer nur einmal zwischendurch einige Vokabeln auffrischen möchte, ist mit einer App vielleicht schon vollkommen zufrieden, wem aber der intensive Austausch und ein offizieller Nachweis über die Kenntnisse wichtig ist, sollte eine App eher als unterstützende Lernmethode betrachten.

Inland oder Ausland?

Einen Crashkurs in Business English in London, New York oder Sydney? Hört sich verlockend an, gibt es auch, denn es gibt im Bereich Englischkurse kaum etwas, was es nicht gibt.

Gegen die Vorteile eines Tapetenwechsels und eine Sprache vor Ort lernen zu können, sollten Sie die üblicherweise recht hohen Kosten aufwiegen. Auch die Intensität des Kurses sollte Beachtung finden – Sie möchten ja vermutlich weder kaum etwas lernen noch Ihren Aufenthalt ausschließlich im Kursraum verbringen. Prüfen Sie deshalb vorher genau das Kursangebot inklusive Unterrichtszeiten, Kosten und Zertifikaten. Zudem sollten Sie bedenken, dass Sie in einem Crashkurs zwar schnell viel auf einmal lernen können, aber eventuell nicht so viel davon behalten wie in einem Kurs über einen längeren Zeitraum. Und sich ein paar Monate Business English im Ausland zu leisten, ist ja tendenziell bei wenigen Menschen im Budget und Zeitplan drin.

Welche Voraussetzungen gibt es?

Grundkenntnisse oder sogar gute Englischkenntnisse werden in der Regel vorausgesetzt – es gibt allerdings Kurse, die sich an Interessierte mit geringen Sprachkenntnissen wenden und die gleich in die Business-Richtung einsteigen wollen. Sie sollten allerdings nicht davon ausgehen, dass Sie große Lücken in Ihren Kenntnissen bezüglich der grundlegenden Grammatik durch einen Business English Kurs auswetzen oder gar die Sprache an sich lernen können – dafür gibt es zahlreiche Anfänger- oder Auffrischungsangebote für Englisch Kurse auf einem niedrigen oder mittleren Sprachniveau für „reguläre“ Englischkenntnisse.

Wie lange dauert ein Business English Kurs?

Da es Business English Kurse in vielen Formen gibt, ist die Spanne bezüglich des Zeitaufwands und der Kosten recht breit. Es gibt Kurse, die vorab auf eine bestimmte Menge von Unterrichtseinheiten festgelegt sind, Fernlehrgänge, die so lange dauern, wie Sie schnell (oder langsam) sind, oder Kurse, die Sie als einzelne Einheiten oder monatlich buchen können. Sie sollten mindestens zwei bis drei Monate Zeit einplanen, um einen langfristigen Effekt zu erzielen.

Was kostet ein Business English Kurs?

Äquivalent zum variierenden Umfang eines Business English Kurses fallen die Kosten sehr unterschiedlich aus. Hinzu kommt die Wahl zwischen Einzelunterricht und Gruppenunterricht als Kostenfaktor. Die Institution kann ebenso in die Kostenkalkulation hineinspielen: Ein Volkshochschulkurs ist in der Regel günstiger als ein hochspezialisierter Kurs eines privaten Anbieters. Von Auslandsaufenthalten wollen wir lieber gar nicht anfangen, da sie jeden Durchschnittspreis, den wir nennen könnten, sehr in die Höhe treiben würden.
Sie sollten sich auf jeden Fall darauf einstellen, einige hundert Euro in die Hand zu nehmen. Neben den Kosten für den Kurs selbst kommen ggf. noch Kosten für Unterrichtsmaterial und/oder Prüfungsgebühren hinzu. Es gibt aber mehrere Fördermöglichkeiten, die wir im nächsten Abschnitt vorstellen.

Gibt es Fördermöglichkeiten?

Wenn Sie sich allgemein über Ihre Möglichkeiten zur Förderung einer Weiterbildung erkundigen wollen, können Sie das auf unserer Seite zur Weiterbildungsförderung tun. Aber auch speziell für einen Business English Kurs gibt es diverse Förderungsmöglichkeiten:

Ein Business English Kurs kann unter Umständen durch einen Bildungsgutschein gefördert werden. Der Bildungsgutschein ist eine Förderung der Agentur für Arbeit und des Jobcenters, mit dem berufliche Weiterbildungen und Umschulungen finanziert werden. Er kommt immer dann in Frage, wenn eine Arbeitslosigkeit durch die Weiterbildung beendet werden kann, die drohende Arbeitslosigkeit abgewendet wird oder Sie mit Hilfe der Weiterbildung einen fehlenden Berufsabschluss nachholen können.

Der Bildungsgutschein unterliegt einem festgelegten Bildungsziel, ist zeitlich befristet und nicht auf andere Personen übertragbar. Die Genehmigung Ihres Antrags auf Förderung durch einen Bildungsgutschein obliegt immer einem Mitarbeiter der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters, es gibt keinen Rechtsanspruch auf den Bildungsgutschein.

Eine weiterer Gutschein, denn sie gegebenenfalls einsetzen können, ist der Vermittlungsgutschein (AVGS). Der Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein, kurz Vermittlungsgutschein, kommt immer dann ins Spiel, wenn Sie Ihre Chance bei der Arbeitsvermittlung verbessern wollen. Es handelt sich um eine Maßnahme zur privaten Arbeitsvermittlung, deren Kosten von der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter übernommen werden.

Auch ein Bildungsscheck oder Bildungsprämie könnten eventuell Optionen für Sie sein. Eine Förderung kann je nach persönlicher Situation und Weiterbildung auch das Arbeitsamt oder andere Berufsförderungsdienste übernehmen. Vonseiten Ihres Arbeitgebers kann ein Bildungsurlaub oder auch finanzielle Unterstützung in Frage kommen. Was viele Interessierte nicht wissen: Auch ein Weiterbildungsstipendium ist eine gute Möglichkeit für eine Weiterbildungsförderung.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Wenn Sie das erreichte Niveau in Business English nicht nur mit einem Zertifikat Ihres Anbieters nachweisen wollen, geht das in vielen Fällen recht problemlos: Oftmals haben Sie die Möglichkeit, nach Besuch eines Kurses einen der international bekannten und anerkannten Sprachtests abzulegen, da diese unter anderem auf diese Tests vorbereiten.
Hier sind einige Zertifikate, die Ihnen vermutlich bei Ihrer Recherche über den Weg laufen werden:

Sprachzertifikate

So ziemlich jede/r, der sich ein bisschen mit der Thematik auskennt, wird schon einmal vom TOEFL (Test of English as a Foreign Language) oder dem Cambridge Certificate gehört haben. Was weniger bekannt ist: Diese eher auf allgemeine und/oder akademische Sprachkenntnisse ausgerichteten Zertifikate kann man ebenfalls in Varianten für Business Englisch erwerben!

TOEFL → TOEIC (Test of English for International Communication): Der TOEIC aus der TOEFL-Familie konzentriert sich auf English Skills für den Arbeitsplatz und wird (laut Website des TOEIC) von über 14.000 Organisationen in über 160 Ländern anerkannt. „Der“ Test sind zwei Tests, einer zu „Listening“ und „Reading“, einer zu „Speaking“ und „Writing“. Man kann beide Tests oder nur einen von beiden ablegen. Jede Kategorie wird einzeln bewertet, es gibt aber jeweils auch einen Gesamtscore.

Cambridge Certificate → Cambridge Business English Certificate: So wie in den allgemeineren Sprachtests werden beim Cambridge Certificate in Stufen nach dem GER unterteilt, für Business English sind es drei: B1 Business Preliminary (BEC Preliminary), B2 Business Vantage (BEC Vantage) und C1 Business Higher (BEC Higher). Genau wie bei den anderen Cambridge Sprachtests bauen die Stufen in den Kenntnissen aufeinander auf, Sie können theoretisch also mit Stufe 1 anfangen und sich einmal durch alle durchtesten.

Ebenso international anerkannt ist der Sprachtest IELTS (International English Language Testing System), in den Varianten „Academic“ und „General Training“, der besonders für akademische Zwecke bzw. für Migrationsangelegenheiten Verwendung findet. Er ist aber durchaus auch bei Arbeitgebern bekannt.

Ein Test, dessen Ursprung schon „Wirtschaftsenglisch“ sagt, ist der Test English for Business (EFB) der London Chamber of Commerce and Industry (LLCI). Die Chamber of Commerce and Industry ist in etwa das Äquivalent der deutschen Industrie- und Handelskammer (IHK) und deren größte Dependance ist eben die in London. Der Test teilt sich in eine schriftliche und freiwillige mündliche Prüfung und wird in fünf Leveln angeboten, die sich ebenfalls am GER orientieren. Neben dem EFB bietet das LLCIEB (das Examinations Board der Chamber) u. a. Tests speziell für den Bereich Tourismus sowie für Handel und Industrie an.

Einige Anbieter listen außerdem die Option, sich auf einen telc-Sprachtest vorzubereiten. Die telc gGmbH (telc steht für The European Language Certificates) ist ein Tochterunternehmen des Deutschen Volkshochschul-Verbands e. V. und hat im Auftrag des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge den Deutsch-Test für Zuwanderer A2 – B1 entwickelt. Zu den zahlreichen Prüfungen gehören u. a. auf den Beruf ausgerichtete Zertifikate für Geschäftsalltag, Medizin und Pflege, Hotel und Gastronomie oder Technik. Auch hier sind die Test-Level auf den Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen ausgerichtet.

Tipp zu den Testbewertungen: Der IELTS arbeitet auf einer Skala zwischen 0 und 9, beim TOEFL/TOEIC erwirbt man Punkte. Beide Systeme haben aber Anleitungen zur Übersetzung der Ergebnisse in das GER-System.