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Zerspanungsmechaniker Weiterbildung

Nach der Ausbildung zur/zum Zerspanungsmechaniker/in stehen Ihnen viele Weiterbildungsmöglichkeiten offen. Ob Aufstiegsfortbildung oder Studium: Weiterbildungen für Zerspanungsmechaniker/innen bieten Ihnen gute Karriereperspektiven. Lesen Sie hier mehr zu den Möglichkeiten und finden Sie passende Anbieter.

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Zerspanungsmechaniker Weiterbildung

Was bringt die Weiterbildung?

Es gibt vieles, was für eine Weiterbildung für Zerspanungsmechaniker spricht. Zum einen ist da der finanzielle Aspekt, der, wenn man ehrlich ist, einer der Hauptgründe für eine Weiterbildung sein kann. Zum anderen bietet eine Weiterbildung für das ohnehin sehr vielfältige Berufsfeld einer/eines Zerspanungsmechanikers/in viele Möglichkeiten, um sich beruflich weiterzuentwickeln und neue Aufgabenbereiche zu erschließen. Wer sich für eine Aufstiegsweiterbildung oder ein Studium entscheidet, kann Führungspositionen einnehmen oder zum Beispiel auch zum Ausbilder werden. Dafür muss er zugegeben viel Zeit investieren, aber nach einer Weiterbildung wird sich der Einsatz gelohnt haben.

Weiterbildung für Zerspanungsmechaniker

Da es eine Vielzahl an Weiterbildungen für Zerspanungsmechaniker gibt, sollten Sie sich überlegen, was Sie mit der Weiterbildung erreichen und welche Aufgaben Sie damit übernehmen möchten. Zur Auswahl stehen unter anderem Meister Lehrgang, Techniker-Weiterbildungen, kaufmännische Weiterbildungen, verschiedene Seminare und andere Weiterbildungen sowie die Option, ein berufsbegleitendes Studium zu absolvieren – das geht auch ohne Abitur, wenn Sie eine abgeschlossene Ausbildung und mehrjährige Berufserfahrung mitbringen.

Über die einzelnen Weiterbildungen sollten Sie sich auch bei verschiedenen Anbietern oder gegebenenfalls bei den Hochschulen informieren und die jeweiligen Konditionen erfragen.

Meister

Eine beliebte Weiterbildung für Zerspanungsmechaniker ist die Aufstiegsfortbildung zur/zum Industriemeister/in (IHK). Ein Meistertitel ermöglicht Ihnen die Selbstständigkeit und befugt Sie, Ihre eigenen Azubis auszubilden. Außerdem ist der Meistertitel ein gutes Aushängeschild und signalisiert den Kunden, dass Sie es hier mit Qualitätsarbeit zu tun haben. Im Übrigen berechtigt Sie der Meistertitel auch zur Aufnahme eines Studiums. Wenn Sie gar nicht so hoch hinauswollen und für sich die Selbstständigkeit ausschließen, dann können Sie mit dem Meister leitende Positionen übernehmen und zum Beispiel im Management eines Unternehmens einsteigen. Denn in der Meisterausbildung vertiefen Sie nicht nur Ihre bisherigen fachlichen Qualifikationen, sondern lernen auch einen großen Batzen BWL.

Die Meisterausbildung können Sie in Vollzeit oder Teilzeit absolvieren. Da die meisten Teilnehmer allerdings nicht einfach so einen Verdienstausfall hinnehmen können, ist die Teilzeitausbildung eine gute Alternative zur Vollzeit-Version. Beachten Sie aber, dass Sie Beruf, Meisterausbildung und Privatleben irgendwie miteinander vereinbaren sollten. Eine Teilzeitausbildung bzw. eine berufsbegleitende Ausbildung dauert je nach Anbieter und Fachrichtung zwischen anderthalb und dreieinhalb Jahren. Planen Sie für die Dauer der Meisterausbildung etwa 1.100 Stunden ein.

Voraussetzungen für den Meister:

  • Bestandene Gesellenprüfung
  • Je nachdem, ob Sie einen Meister im gleichen Beruf oder einen fachfremden Meister anstreben, benötigen Sie keine oder aber drei bis fünf Jahre Berufserfahrung

Ablauf der Meisterprüfung:

Die Meisterprüfung ist in vier Teile gegliedert – das ist bundeseinheitlich geregelt:

  • Praktischer Teil (I)
  • Fachtheoretischer Teil (II)
  • Betriebswirtschaftlicher und rechtlicher Teil (III)
  • Berufspädagogischer Teil (IV)

Während die Prüfungsteile III und IV einheitlich geregelt sind (BWL und Recht sind eben fachübergreifend), hängen die Prüfungsteile I und II von der jeweiligen Fachrichtung ihres Meisters ab.

Techniker

Eine ebenfalls beliebte Aufstiegsfortbildung ist die zur/zum Techniker/in. Sie genießt ein ebenso hohes Ansehen wie die Meisterausbildung. Zugegeben: Es gibt eine ganze Menge an Fachrichtungen für Techniker, alle vermitteln aber viele vertiefende Kenntnisse, mit denen Sie sich für leitende Positionen qualifizieren. Darüber hinaus ermöglicht Ihnen diese Aufstiegsfortbildung auch, Mitarbeiter zu führen und die Nachwuchskräfte auszubilden.

Mögliche Techniker Ausbildungen sind:

  • Maschinentechnik ohne Schwerpunkt
  • Maschinentechnik Schwerpunkt Zerspanungstechnik
  • Maschinentechnik Schwerpunkt Automatisierungstechnik
  • Maschinentechnik Schwerpunkt Werkzeugbau
  • Maschinentechnik Fertigungstechnik
  • Maschinentechnik Schwerpunkt Produktionsorganisation
  • Maschinentechnik Schwerpunkt Konstruktion

Die Ausbildung zum „Staatlich geprüften Techniker“, wie es offiziell heißt, muss an einer Fachschule für Technik absolviert werden. Je nachdem ob Sie eine Vollzeit- oder Teilzeitausbildung anstreben, dauert die Fortbildung zur/zum Techniker/in zwei bis vier Jahre und endet mit einem Staatsexamen.

Voraussetzungen, um die Aufstiegsfortbildung zur/zum Techniker/in zu absolvieren:

  • Mindestens Hauptschulabschluss
  • Abgeschlossene Berufsausbildung in dem Bereich, in dem man den Techniker machen möchte
  • Mindestens vier Jahre Berufserfahrung (inklusive Berufsausbildung)
  • Mindestens sieben Jahre Berufserfahrung + mittlere Reife, wenn man keine abgeschlossene Berufsausbildung nachweisen kann

Technischer Fachwirt

Als Technische/r Fachwirt/in übernehmen Sie in Industriebetrieben in der Regel planende, organisierende, kaufmännische und produktionsüberwachende Arbeiten. Dazu gehören zum Beispiel sich in der Produktion über aktuelle Arbeitsstände und Fortschritte zu informieren, die Lagerbestände zu kontrollieren und nachzuordern sowie das gelieferte Material zu prüfen, Mitarbeiter bestimmte Vorgaben zu erklären und Berichte zu verfassen. Mitunter gehört auch die Kundenberatung zu den Aufgabenbereichen einer/eines Technischen Fachwirtin/Fachwirts.

So erhalten Sie während der Weiterbildung wirtschaftsbezogene, technische und handlungsspezifische Qualifikationen. Inhaltlich lernen Sie unter anderem Volks- und Betriebswirtschaft, Rechnungswesen, Recht und Steuern, naturwissenschaftliche und technische Grundlagen. Fertigungs- und Betriebstechnik, Absatz-, Materialwirtschaft und Logistik sowie Produktionsplanung, -steuerung und -kontrolle.

Je nachdem ob Sie die Weiterbildung in Vollzeit oder Teilzeit absolvieren, variiert die Dauer. In Vollzeit können Sie je nach Anbieter mit sechs bis acht Monaten rechnen, in Teilzeit kann die Weiterbildung zwischen drei Monaten und drei Jahren dauern.

Voraussetzungen, um die Weiterbildung zu absolvieren:

  • Abgeschlossene, anerkannte Ausbildung von mindestens drei Jahren Dauer, in Ihrem Fall haben Sie die Ausbildung zur/zum Zerspanungsmechaniker/in abgeschlossen
  • Oder: mindestens fünf Jahre einschlägige Berufserfahrung

Der/die Technische Fachwirt/in gilt als höherer kaufmännischer Abschluss und eignet sich für alle, die gerne auch Führungsaufgaben übernehmen möchten.

Andere Seminare für Zerspanungstechniker

Möglicherweise wollen Sie gar nicht hoch hinaus in eine Führungsposition und Ihnen ist einfach daran gelegen, Ihre Arbeit als Zerspanungsmechaniker/in professionell zu verrichten. Vielleicht wollen Sie einfach auf dem neuesten Wissensstand sein oder sich in einem bestimmten Bereich fortbilden. Auch dazu gibt es viele Möglichkeiten für Zerspanungsmechaniker. Solche Seminare finden dann in der Regel berufsbegleitend statt, zum Beispiel am Abend oder am Wochenende.

Sie müssen keine besonderen Voraussetzungen erfüllen, abgesehen davon natürlich, dass Sie als Zerspanungsmechaniker/in arbeiten und grundsätzliches Wissen mitbringen.

Folgende Seminare können Sie als Zerspanungsmechaniker/in beispielsweise besuchen:

  • CNC-Technik
  • SPS-Technik
  • Anlagenbetrieb
  • Robotik
  • Wartung und Instandhaltung
  • Überwachung
  • Drehen
  • Fräsen

Berufsbegleitende Studienmöglichkeiten

Ein Studium ist im weitesten Sinne eine Aufstiegsfortbildung. Diese Möglichkeit ist nicht für jeden naheliegend, aber doch ein guter Weg, um zukünftig Aufgaben in einer Führungsposition zu übernehmen. Für Sie als Zerspanungsmechaniker/in bieten sich zum Beispiel ein Maschinenbau Studium, ein Produktionstechnik Studium, Verfahrenstechnik, Werkstofftechnik oder Wirtschaftsingenieurwesen an.

Für Berufstätige werden extra berufsbegleitende Studienformen angeboten, also Fernstudium Online-Studium, Blended Learning oder ein berufsbegleitendes Präsenzstudium. Diese unterschiedlichen Formen ermöglichen es Ihnen, Berufsleben und Studium unter einen Hut zu bekommen. Studium und Beruf sind zwar eine Doppelbelastung, die hätten Sie aber genauso, wenn Sie sich für eine Aufstiegsfortbildung in Teilzeit entscheiden.

Ein Studium können Sie auch ohne Abitur beginnen. Für die einzelne Regelung sind die Länder verantwortlich, somit kann es also in jedem Bundesland andere Voraussetzungen für Zulassung geben. In der Regel können Sie aber von folgenden Grundsätzen ausgehen:

  • Inhaber von Meister- und anderen hochqualifizierten Berufsbildungsabschlüssen
  • Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung und Berufserfahrung
  • Personen ohne Abitur und Fachhochschulreife allgemein

Informieren Sie sich über die Regelungen beim für Sie entsprechenden Bundesland, welche bestimmten Voraussetzungen Sie in einem der drei genannten Fälle erfüllen müssen.