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Strahlenschutzkurs

Die Anwendung von Röntgenstrahlen für Diagnosen und Therapien muss nach bestimmten Vorschriften erfolgen. Ein Strahlenschutzkurs vermittelt Ihnen technisches und medizinisches Wissen über Grundlagen und Anwendung von radioaktiven Stoffen.

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Strahlenschutzkurs

Was lerne ich im Strahlenschutzkurs?

Wenn Sie im medizinischen oder technischen Bereich arbeiten und dort früher oder später auch in Kontakt mit radioaktiven Stoffen oder ionisierender Strahlung kommen, müssen Sie einen Strahlenschutzkurs oder die Fachkunde für Strahlenschutz absolvieren. Daher ist es zu Beginn ganz wichtig, den Unterschied zwischen beiden Möglichkeiten zu verstehen.

Ein Strahlenschutzkurs vermittelt Ihnen medizinisches und technisches Grundlagenwissen rund um die Anwendung von radioaktiven Stoffen und ionisierender Strahlung (z.B. die in der Medizin so wichtige Röntgenstrahlung). Den Strahlenschutzkurs können Sie nur bei einer zuständigen Behörde und einem offiziell anerkannten Anbieter absolvieren. Die erfolgreiche Teilnahme am Strahlenschutzkurs ist die Voraussetzung für den Erwerb der Fachkunde für Strahlenschutz.

Die Fachkunde für Strahlenschutz ist notwendig, wenn Sie eine Tätigkeit im direkten Umgang mit Röntgenstrahlen ausüben wollen. Da Röntgenstrahlung gefährlich ist, unterliegt der Umgang damit in Deutschland bestimmten rechtlichen Grundlagen. Aus diesem Grund ist der Strahlenschutzkurs oder erweitert die Fachkunde für Strahlenschutz für medizinische Fachkräfte und Arbeitnehmer/innen in der Gesundheitsbranche oftmals unerlässlich.

Ein Strahlenschutzkurs unterliegt rechtlichen Grundlagen und Bestimmungen, so zum Beispiel der Röntgenverordnung. Innerhalb dieser Verordnung gibt es unterschiedliche Paragrafen bezüglich der erforderlichen Kenntnisse im Strahlenschutz. Anhand dieser unterschiedlichen Bestimmungen sind in der Regel dann auch die verschiedenen Strahlenschutzkurse und Weiterbildungen thematisch ausgelegt.

Aus diesem Grund gibt es Kurse, die sich inhaltlich mit den folgenden unterschiedlichen Aspekten des Strahlenschutzes auseinandersetzen:

  • Strahlenschutzkurs nach § 18a
  • Strahlenschutzkurs nach § 30
  • Strahlenschutzkurse für unterschiedliche Fachgruppenkunde

All diese unterschiedlichen Angebote haben gemeinsam, dass sie sich mit den gesetzlichen Grundlagen und Richtlinien des Strahlenschutzes auseinandersetzen sowie naturwissenschaftliche Aspekte, Strahlenschutz-Technik, Dosierung der gefährlichen Stoffe und Qualitätssicherung oder auch Aufgaben und Pflichten des Strahlenschutzverantwortlichen und des Strahlenschutzbeauftragten beinhalten.

Die unterschiedlichen Strahlenschutzkurse umfassen dabei nicht nur die Vermittlung von theoretischen Kenntnissen, sondern das erlernte Wissen muss auch unter reellen Bedingungen praktisch angewendet und vorgeführt werden.

Was bringt mir ein Strahlenschutzkurs?

Der Strahlenschutzkurs bringt Ihnen Fachkenntnisse rund um das Thema Strahlenschutz. Wenn Sie im medizinischen oder technischen Bereich mit Röntgenstrahlungen oder radioaktiven Stoffen in Berührung kommen, ist ein absolvierter Strahlenschutzkurs verpflichtend.

Die Weiterbildung vermittelt Ihnen Aspekte der Fachkunde für Strahlenschutz, so dass Sie im Umgang mit gefährlichen Stoffen und Strahlungen geschult sind und die rechtlichen Grundlagen zu diesem Thema kennen. Bei vielen medizinischen und technischen Berufen, die regelmäßigen Kontakt zu gefährlicher Strahlung haben, ist es notwendig den Strahlenschutzkurs mindestens alle fünf Jahre zu wiederholen und aufzufrischen.

Wer ist die Zielgruppe?

Die Zielgruppe für Strahlenschutzkurse kann sich durchaus unterscheiden. So gibt es Kurse, die sich speziell an medizinische Pflegekräfte richten, andere Kurse sind für Ärzte ausgelegt. Grundsätzlich kommt ein Strahlenschutzkurs für jeden in Frage, der im medizinischen Bereich tätig ist. Je nach genauer Position und Tätigkeit bzw. je nachdem mit welcher Art von Strahlung Sie im beruflichen Umfeld in Kontakt kommen, gibt es daher die passenden Weiterbildungsangebote und Kurse.

Weitere Strahlenschutzkurse richten sich an Personen, die im technischen Bereich arbeiten und dort mit radioaktiven Stoffen und ionisierender Strahlung in Kontakt kommen. Auch hier sind die Angebote wieder auf die jeweiligen Aufgabenfelder und den dadurch entstehenden Kontakt bzw. Umgang mit den gefährlichen Stoffen ausgerichtet.

Welche Voraussetzungen gibt es?

Spezielle Voraussetzungen zur Vorbildung, zum Schulabschluss oder bereits erworbenen Kenntnissen gibt es so pauschal nicht. Je nachdem an wen sich der Kurs richtet, wer die entsprechende Zielgruppe ist, sind auch die Voraussetzungen angepasst. So kann es sein, dass Sie für einen Kurs ein praktizierender Arzt bzw. eine Ärztin sein müssen, andere Kurse sind für MRTA oder MPE, daher müssen Sie für die Teilnahme gegebenenfalls Ihre Berufstätigkeit oder Ihren Berufsabschluss belegen.

Wie lange dauert ein Strahlenschutzkurs?

Sie können Strahlenschutzkurse besuchen, die auf einen Tag ausgelegt sind und wiederum andere Seminare dauern über einen Zeitraum von bis zu zwei Wochen. Dieser zeitliche Unterschied kommt in erster Linie dadurch zustande, dass einige Seminare als Auffrischungskurse für bereits bestehendes Wissen im Strahlenschutz dienen und andere Angebote grundlegende Kenntnisse zum Beispiel für Anfänger/innen vermitteln. Aus diesem Grund sind Auffrischungskurse im Strahlenschutz meist kürzer als Strahlenschutzkurse, die allgemeine Fachkenntnisse vermitteln.

Was kostet ein Strahlenschutzkurs?

Die Gebühren für einen Strahlenschutzkurs können ganz unterschiedlich ausfallen, denn je nach Art des Kurses und Dauer des Seminares variiert auch die Höhe der Gebühren. So können Ausgaben zwischen wenigen hundert Euro bis zu 2.000 Euro anfallen.

Gibt es Fördermöglichkeiten?

Bei einer Weiterbildung haben Sie immer die Möglichkeit, die Kosten von der Steuer abzusetzen. Je nach Dauer des Strahlenschutzkurses können Sie zudem Bildungsurlaub beantragen. Außerdem kann es durchaus sein, dass die Kosten für Ihre berufliche Weiterbildung von Ihrem Arbeitgeber mit Hilfe einer Weiterbildungsförderung getragen werden.

Welchen Abschluss erhält man am Ende?

Wenn Sie den Strahlenschutzkurs erfolgreich absolviert haben, erhalten Sie ein Zertifikat als Bescheinigung.