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Kfz Mechatroniker Weiterbildung

Sie sind Kfz Mechatroniker und das Gesellendasein soll nicht das Ende der Fahnenstange bleiben? Gerade in der Automobilindustrie geht der Fortschritt stetig weiter voran, dementsprechend gibt es auch die verschiedensten Weiterbildungsmöglichkeiten für Kfz Mechatroniker. Egal, ob Sie auf dem neusten technischen Stand bleiben oder einen steilen Karriereweg einschlagen wollen: Wir stellen Ihnen verschiedenen Kfz Mechatroniker Weiterbildungen vor.

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Kfz Mechatroniker Weiterbildung

Ein Hinweis in eigener Sache: Für eine bessere Lesbarkeit dieses Artikels nutzen wir die männliche Personenform, damit sind aber natürlich alle Geschlechter angesprochen.

Was bringt eine Weiterbildung?

Als Kfz Mechatroniker sind Sie möglicherweise schon mehrere Jahre im gleichen Dienst und möchten sich nun neue Tätigkeitsfelder erschließen. Dazu ist eine Weiterbildung eine gute Möglichkeit. Sie verschafft Ihnen nicht nur Spezialwissen in neuen Bereichen oder bringt Sie bei den rasanten technischen Veränderungen auf den neuesten Stand, sondern erweitert auch Ihre bisherigen Qualifikationen. Das hat Auswirkungen auf Ihr Gehalt: Ein Kfz-Meister verdient beispielsweise mehr als ein Kfz Mechatroniker.

Das sind die Weiterbildungsmöglichkeiten

Wenn Sie Kfz Mechatroniker sind, dann haben Sie bereits eine dreieinhalb-jährige Ausbildung hinter sich und verfügen über viel praktisches Wissen; mitunter angereichert mit einigen Jahren Berufserfahrung und Erfahrungswerten, die Sie in keiner Ausbildung lernen können.

Für Kfz Mechatroniker gibt es verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten und Aufstiegsfortbildungen. Wir wollen Ihnen einen Einstieg in die Weiterbildungswelt für Kfz Mechatroniker bieten, weisen aber ausdrücklich darauf hin, dass Sie selbst in die Recherche einsteigen sollten, denn das Angebot ist riesig. Überlegen Sie sich außerdem, was Sie mit einer Weiterbildung erreichen wollen, damit Sie gezielt bei Ihrer Recherche vorgehen können.

Als Kfz Mechatroniker Meister werden

Wer den Meister macht, hat ausgesorgt, um es mal ganz platt zu sagen. Auf jeden Fall aber ist der Meister eine der lohnendsten und vielversprechendsten Weiterbildungen, die es im Kfz-Gewerbe gibt. Sie bietet eine Vielzahl an neuen Möglichkeiten für diejenigen, die ihren Meister machen wollen. Zum einen ist der Meistertitel bundesweit anerkannt. Hinzu kommt, dass in der Weiterbildung zum Meister eine Ausbildereignung inbegriffen ist. Passend dazu kann sich ein Meister mit einer eigenen Kfz-Werkstatt selbstständig machen und seine eigenen Gesellen ausbilden. Wer sich nicht selbstständig machen möchte, kann dank der betriebswirtschaftlichen Inhalte während der Weiterbildung zum Meister leitende Positionen im Management übernehmen. All das wirkt sich positiv auf das Gehalt aus.

Um den Meister zu machen, müssen Sie eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können. Dann dürfen Sie eine Aufstiegsfortbildung (Meisterausbildung) nach der Handwerkordnung oder nach dem Berufsbildungsgesetz absolvieren und sich auf die Meisterprüfung vorbereiten. Für Kfz Mechatroniker eignet sich zum Beispiel ein Meister im Kfz-Techniker-Handwerk – informieren Sie sich aber noch einmal gesondert, da es verschiedene Meisterausbildungen gibt. Um die Meisterprüfung zu bestehen, sollten Sie auf jeden Fall an einem entsprechenden Prüfungsvorbereitungskurs teilnehmen. Die Prüfungen werden bei den berufsständischen Körperschaften abgelegt.

Gut zu wissen: Sollten Sie sich für eine Meisterausbildung entscheiden, müssen Sie die Kosten dafür nicht allein tragen. Speziell für angehende Meister gibt es das Meister-BAföG.

Mit einem Meister sind Sie übrigens auch berechtigt, ein Studium ohne Abitur zu beginnen, und außerdem dürfen Sie mit einem Meister zur Fortbildungsprüfung zum Geprüften Betriebswirt nach der Handwerksordnung zugelassen werden.

Fakten zur Meisterprüfung:

Wie oben erwähnt, ist der Meister bundesweit anerkannt – so ist auch die Meisterprüfung bundesweit einheitlich geregelt. Die Prüfung ist in vier Teile gegliedert: in die fachpraktische sowie fachtheoretische Prüfung, in die wirtschaftliche und rechtliche Prüfung und in die arbeitspädagogische Prüfung nach Ausbilder-Eignungsverordnung. Die Prüfungsteile 3 und 4 sind einheitlich geregelt, die Teile 1 und 2 sind abhängig von der jeweiligen Fachrichtung, für die Sie sich entscheiden.

Die Meisterausbildung umfasst 1.600 Stunden, so dauert die Ausbildung in Vollzeit etwa ein Jahr, in Teilzeit benötigen Sie zwei bis drei Jahre.

Fortbildung zum staatlich geprüften Techniker

Um staatlich geprüfter Techniker zu werden, müssen Sie eine Aufstiegsfortbildung an einer Fachschule für Technik absolvieren. Nach der Ausbildung werden Sie nach wie vor in der gleichen Branche arbeiten, aber durch den höheren Abschluss und den Ausbildungsinhalten dürfen Sie bzw. sind Sie in der Lage, Führungsaufgaben zu übernehmen und Nachwuchskräfte auszubilden. Darüber hinaus erweitern sich Ihre Aufgabenbereiche um Qualitätskontrolle, Projekt- und Prozessmanagement sowie teilweise auch Kundenbetreuung.

Wann dürfen Sie die Fortbildung zum staatlich geprüften Techniker beginnen? Das ist abhängig vom Bundesland und der Fachschule, an der Sie die Ausbildung absolvieren möchten. In der Regel benötigen Sie eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie mehrjährige Berufserfahrung, wenn Sie die Prüfung ablegen. Informieren Sie sich hierfür auch unbedingt bei den Fachschulen, ob Sie die Voraussetzungen mit Ihrem Lebenslauf erfüllen.

Die Ausbildungszeit beträgt zwei bis vier Jahre, das hängt davon ab, ob Sie die Aufstiegsfortbildung in Teilzeit oder Vollzeit absolvieren. Insgesamt umfasst die Fortbildung 2.400 Stunden

Weitere Bildungsmöglichkeiten

Sie wollen Ihr Aufgabengebiet erweitern? Dann bieten sich diese Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten an:

  • Technischer Fachwirt
  • Industrie-Betriebswirt
  • Geprüfter Kfz-Servicetechniker
  • Betriebswirt im Kfz-Handwerk HWK
  • Geprüfter Automobilverkäufer
  • Geprüfter Automobil-Serviceberater
  • Geprüfter Automobil Teile- und Zubehörverkäufer

Seminare für Kfz Mechatroniker

Es muss ja nicht gleich die ganz große Karriere sein. Vielleicht sind Sie mit Ihrem Job absolut zufrieden und suchen lediglich nach Seminaren, die Sie wissenstechnisch weiterbringen. Gerade im technischen Bereich sind Fortbildungen sehr wichtig. In der Regel dauern sie einen bis wenige Tage bzw. umfassen mehrere Unterrichtsstunden.

Mögliche Seminare sind zum Beispiel:

Berufsbegleitende Studienmöglichkeiten

Wenn Sie schon Meister oder staatlich geprüfter Techniker sind und noch höher hinaufwollen, dann sollten Sie sich Gedanken über ein berufsbegleitendes Studium machen. Dafür bietet sich sowohl ein Fernstudium als auch ein berufsbegleitendes Präsenzstudium an – für welche der beiden Studienformen Sie sich entscheiden, hängt mit dem Studienangebot zusammen und welche Lernform Sie persönlich bevorzugen.

Wenn Sie Meister sind oder eine Aufstiegsfortbildung absolviert haben, dann ermöglicht Ihnen Ihre berufliche Laufbahn, ein Studium ohne Abitur aufzunehmen. Zudem können Sie ein Bachelorstudium um bis zu zwei Semester verkürzen, weil Sie sich teilweise bestimmte Leistungen aus einer Aufstiegsfortbildung anrechnen lassen können.

Sollten Sie keine der beiden Optionen haben, besteht trotzdem die Möglichkeit, ein Studium zu beginnen: Dafür benötigen Sie mehrere Jahre Berufserfahrung.

Mögliche Studiengänge, die für Kfz Mechatroniker in Frage kommen, sind beispielweise:

  • Mechatronik
  • Maschinenbau
  • Fahrzeugtechnik
  • BWL im Kfz-Gewerbe (Abschluss mit einem akademischen Titel vergleichbar)

Mit Umschulung Kfz Mechatroniker werden?

Ja, das können Sie. Wenn Sie sich beruflich neu orientieren möchten und Sie gerne an Autos rumschrauben, können Sie eine Umschulung zum Mechatroniker in Betracht ziehen. Umschulungsanbieter gibt es viele, erkundigen Sie sich dort über die Rahmenbedingungen zur Umschulung zum Kfz Mechatroniker.

Da Sie als Quereinsteiger in einer kurzen Umschulungszeit nicht all das lernen können, was Kfz Mechatroniker in dreieinhalb Jahren Ausbildungszeit lernen, müssen Sie auch mit einer Umschulungsdauer von klassischerweise 24 Monaten rechnen. In diesem 24 Monaten sind auch Praktika in Betrieben inbegriffen.

Auch wenn die Umschulungszeit kürzer ist als die reguläre Ausbildung zum Kfz Mechatroniker, müssen Sie mit hohen Kosten rechnen, die auf Sie zukommen. In der Regel erhalten Sie für eine Umschulung keine Vergütung, müssen stattdessen aber die Umschulung finanzieren und das kann teuer werden.

Im besten Fall wird die Umschulung von der Agentur für Arbeit oder vom Jobcenter gefördert; neben dem erhalten Sie auch die Bezüge für den Lebensunterhalt weiter, sofern Sie die Voraussetzungen erfüllen. Denn tatsächlich sind Karriereaussichten im Kfz-Handwerk sehr gut. Vor allem werden gut ausgebildete Fachkräfte gebraucht, die auf dem neuesten Stand der (Kfz-)Technik sind.

Voraussetzungen für die Umschulung zum Kfz Mechatroniker:

  • Interesse an Technik und Elektronik
  • Interesse and handwerklichen Tätigkeiten
  • Körperliche Eignung
  • Verständnis für komplexe technische Zusammenhänge
  • Serviceorientiertes Denken
  • Teilweise Vorerfahrungen in einem ähnlichen Beruf
  • Teilweise müssen Sie sich einer Eignungsprüfung unterziehen

Inhalte der Umschulung

In der Umschulung lernen Sie alles, was Sie wissen müssen, um ein guter Kfz Mechatroniker zu werden, dabei sind Theorie und Praxis gleichermaßen wichtig, denn schließlich wollen Sie doch am Ende der Umschulung die Gesellenprüfung erfolgreich bestehen.

Zu den Lehrinhalten gehören zum Beispiel:

  • Bedienen von Fahrzeugen und Systemen
  • Montage, Demontage und Instandsetzung von Bauteilen
  • Aus-, Um- und Nachrüstung von Fahrzeugen
  • Diagnose von Fehlern und Behebung von Störungen mit Diagnosesystemen und Computern
  • Abgasmessungen
  • Einschätzen der Fahrzeugtauglichkeit für den Straßenverkehr
  • Arbeitssicherheit
  • Etc.

Und nun? Am Ende dieser Seite angekommen, sind Sie voll mit Informationen. Vielleicht wissen Sie schon genau, welchen nächsten Karriereschritt Sie gehen möchten. Dann schauen Sie, ob Sie unserer Datenbank die passende Weiterbildung finden. Wenn Sie durch die Fülle der Weiterbildungsmöglichkeiten noch nicht zu hundert Prozent sicher sind, machen Sie sich Gedanken darüber, was Sie mit einer Weiterbildung erreichen wollen und suchen Sie dann, welche Angebote es dazu gibt. Wir drücken Ihnen die Daumen, dass Sie die richtige Weiterbildung für sich finden.