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Bilanzbuchhalter Ausbildung & Weiterbildung

Sie haben bereits Berufserfahrung im Bereich Steuern und Rechnungswesen sammeln können? Dann könnte eine Bilanzbuchhalter Ausbildung genau das Richtige für Sie sein, um sich für verantwortungsvolle Spezialaufgaben zu qualifizieren. Erfahren Sie hier das Wichtigste zu Inhalten, Voraussetzungen, Kosten und Dauer und finden Sie passende Anbieter, die eine Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter anbieten.

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Bilanzbuchhalter Ausbildung & Weiterbildung

Was lerne ich in der Ausbildung?

Die meisten Bilanzbuchhalter Lehrgänge orientieren sich mit ihren Lehrinhalten an den Prüfungsfächern der IHKs. Diese umfassen das korrekte Erstellen von Jahresabschlüssen, Finanz- und Unternehmens-Themen, steuerrechtliche Inhalte, Kosten- und Leistungsrechnung und das Prüfen von Systemen zur internen Kontrolle.

Für eine bessere Übersicht finden Sie hier einen Auszug der Lehrinhalte:

  • Grundzüge der Buchführung, Bilanzierung und Bewertung
  • Organisation der Buchführung
  • Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Wahlrechte, Ergebnisauswirkungen
  • Ziele und Funktionen der Internationalen Rechnungslegung
  • Beurteilung von Abschlüssen nach internationalen Standards
  • Unterschiede zu Jahresabschlüssen nach deutschem Handelsrecht
  • Konzernrechnungslegung, Konsolidierungsarten
  • Vergleichende Jahresabschlüsse
  • Eigenkapitalrichtlinien der Banken
  • betriebswirtschaftliche und volkswirtschaftliche Zusammenhänge
  • Steuerliches und handelsrechtliches Ergebnis
  • Gewinnermittlung
  • Umsatzssteuerliche Vorschriften
  • Ziele und Instrumente des Finanzmanagements
  • Kalkulationsmethoden zur Kostenverrechnung auf betriebliche Funktionsbereiche, Leistungen oder Leistungseinheiten

Was bringt mir die Weiterbildung?

Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Bilanzbuchhalter Weiterbildung eröffnen sich Ihnen vielfältige Karriereoptionen. Bilanzbuchhalter/innen sind in den Finanzabteilungen von Unternehmen aller Branchen zu finden und arbeiten dabei häufig im vertrauensvollen Kontakt mit der Unternehmensführung zusammen. Auch in Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften ist die Expertise von Bilanzbuchhalter/innen gefragt.

Schritt für Schritt zum Steuerberaterexamen

Für alle, die sich höhere Karriereziele gesteckt haben, ist die Ausbildung zur/zum Bilanzbuchhalter/in ein ausgezeichneter Türöffner für die Qualifizierung zum Steuerberaterexamen. Die nachzuweisende Berufserfahrung für das StB-Examen verkürzt sich mit dem Abschluss zur/zum geprüften Bilanzbuchhalter/in.

Welche Aufgaben übernehmen Bilanzbuchhalter/innen?

Wie der Name schon sagt, beschäftigt sich dieser Typ Buchhalter überwiegend mit dem Anfertigen und Analysieren von Bilanzen. Dazu gehört auch das Erstellen von Jahresabschlüssen, die Betreuung der Personalverwaltung oder Handlungsempfehlungen an Finanzverantwortliche im Unternehmen weiterzuleiten.

Gehalt als Bilanzbuchhalter/in

Eine Weiterbildung zur/zum Bilanzbuchhalter/in  kann sich auch finanziell bemerkbar machen. Zwischen 2.500 und 3.200 Euro (Quelle: Gehalt.de) verdienen Bilanzbuchalter/innen im Durchschnitt. Mit zunehmender Berufserfahrung steigt das Gehalt weiter an. In der Spitze sind so Beträge bis zu 5.000 Euro brutto im Monat möglich.

Bedenken Sie aber, dass sich das Gehalt an vielen verschiedenen Faktoren, wie Unternehmensgröße, Branche oder Region sowie die eigene Qualifikation, bemisst.

Wer ist die Zielgruppe?

Die Weiterbildung zur/zum Bilanzbuchhalter/in richtet sich in der Regel an Steuerfachangestellte und Mitarbeiter/innen in Finanzabteilungen – generell Personen die beruflich mit Bilanzen und Kalkulationen zu tun haben und sich mit einer qualifizierten Weiterbildung berufliche Vorteile verschaffen wollen. 

Wie lange dauert die Weiterbildung?

Die Dauer der Weiterbildung richtet sich vor allem nach der Weiterbildungsform – Fernlehrgänge sind in der Regel für einen längeren Zeitraum angesetzt als Präsenzangebote. Je nach Lehrgangsanbieter müssen Sie zwischen 15 Monaten und zweieinhalb Jahren für Ihre Weiterbildung zum/r Bilanzbuchhalter/in einplanen.

Was kostet der Kurs?

Je nach Form der Ausbildung – Fernlehrgang oder berufsbegleitender Präsenzlehrgang – können sich die Kosten für eine Bilanzbuchhalter Ausbildung teilweise deutlich voneinander unterscheiden. Zwischen 3.000 und 4.500 Euro sollten Sie für Ihre Weiterbildung einplanen.

Diese Preise umfassen in der Regel nur die Kosten für die Vorbereitungskurse. Hinzu kommen weitere Kosten zwischen 250 und 300 Euro für die IHK-Prüfung.

Auch Kosten für Fachliteratur, zum Beispiel Bücher oder Gesetzestexte, sind meist nicht in den Lehrgangskosten enthalten und sollten auf jeden Fall in Ihrer Preiskalkulation berücksichtigt werden.

Gibt es Fördermöglichkeiten?

Bildungscheck

Diese Weiterbildung kann mit dem Bildungsscheck gefördert werden. Der Bildungsscheck NRW ist eine Fördermaßnahme der Landesregierung in Nordrhein-Westfalen und kann sowohl für Beschäftigte, Berufsrückkehrer oder Selbstständige ausgestellt werden als auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Wichtigste Voraussetzung ist der Wohnort oder eine Arbeitsstätte in NRW. Gefördert werden berufliche Weiterbildungen mit bis zu 50 Prozent der Weiterbildungskosten bis zu einer Höhe von maximal 500 Euro.

Bildungsprämie

Diese Weiterbildung kann durch eine Bildungsprämie gefördert werden. Die Bildungsprämie ist eine Maßnahme der Bundesregierung zur Förderung von beruflicher Weiterbildung. Wenn Sie mindestens 15 Stunden pro Woche arbeiten (Elternzeit oder Pflegezeit werden auch akzeptiert) und Ihr zu versteuerndes Einkommen jährlich nicht höher als 20.000 Euro ist, haben Sie die Voraussetzungen zum Erhalt der Bildungsprämie in Form eines Prämiengutscheins erfüllt. Die Bildungsprämie fördert 50 Prozent der Weiterbildungskosten bis zu einer Höhe von maximal 500 Euro.

Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?

Beachten Sie, dass die eigentliche Prüfung zum geprüften Bilanzbuchhalter von der IHK durchgeführt wird und nicht vom Lehrinstitut. Das ist wichtig zu wissen, da die Voraussetzungen der Lehrgangsanbieter von denen der IHKs abweichen kann. Ausschlaggebend sind aber die Voraussetzungen, die die IHK vorgibt!

Hier gibt es mehrere Möglichkeiten zur IHK-Prüfung zum Bilanzbuchhalter zugelassen zu werden:

Sie verfügen über eine abgeschlossene Berufsausbildung, idealerweise zum/zur Steuerfachangestellten oder eine andere kaufmännische Berufsausbildung.

Sie haben ein wirtschaftswissenschaftliches Studium abgeschlossen und anschließend zwei Jahre Berufserfahrung gesammelt.

Sie sind staatlich geprüfter Betriebswirt und verfügen über zwei Jahre Berufspraxis.

Sie haben eine abgeschlossene Fachwirt Weiterbildung und haben zwei Jahre Berufserfahrung gesammelt.

Sie verfügen weder über eine abgeschlossene Ausbildung noch über eine passende Weiterbildung, konnten aber sechs Jahre einschlägige Berufserfahrung sammeln.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Abgeschlossen wird die Weiterbildung mit einer IHK-Prüfung. Absolventen und Absolventinnen halten dann nach ihrer Ausbildung ein bei Arbeitgebern sehr angesehenes Zertifikat in den Händen. Der geprüfte Bilanzbuchhalter gehört in die Kategorie der sogenannten Aufstiegsfortbildungen und berechtigt Sie theoretisch sogar zur Aufnahme eines Studiums.