Wählen Sie eine Fortbildung und den gewünschten Ort

Finden Sie Ihre Fortbildung

Fortbildung wählen

Ort / PLZ
Unterrichtsform
Veranstaltungsart
Abschluss
Alle Filter anzeigen
Nach Angeboten Nach Anbietern
1 - 10 von 12 Fortbildungen
Sortieren nach

Weitere Infos

Ernährungsberater Ausbildung

Ein Hinweis in eigener Sache: Für eine bessere Lesbarkeit dieses Artikels nutzen wir die männliche Personenform, damit sind aber natürlich alle Geschlechter angesprochen.

Welche Inhalte erwarten mich in der Ausbildung?

Wie der Name schon anmuten lässt, umfassen die Inhalte einer Ausbildung zum Ernährungsberater hauptsächlich Themen der Ernährung. Diese können durchaus weitläufiger sein, als sie vielleicht im ersten Moment den Anschein haben. Von der Untersuchung von Lebensmitteln bezogen auf ihren Nährstoffgehalt bis hin zur Erstellung von Ernährungsplänen ist von allem etwas dabei. Generell bauen die Schulungen und Kurse für Ernährungsberater auf vier Säulen auf. Damit Sie einen besseren Überblick über die Inhalte einer Ernährungsberater-Schulung bekommen, möchten wir Ihnen diese skizzieren:

Grundlegende Fachkompetenz

  • Aufbau und Funktion der Nährstoffe
  • Lebensmittelgruppen und ihre ernährungsphysiologische Bedeutung
  • Anatomie und Physiologie der Verdauung

Existenzgründung

  • Informationen rund um die Selbstständigkeit
  • Steuerrecht
  • Strategien zur Selbstvermarktung

Ernährung und Prävention

  • Vollwertige Ernährung nach Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung
  • Zielgruppengerechte Ernährung, z.B. für Sportler, Schwangere, Jugendliche
  • Spezielle Ernährungsformen, z.B. Vegetarismus und Veganismus, Ayurveda etc.
  • Reduktionsverfahren für ein gesundes Abnehmen

Ernährungskommunikation

  • Aufbau von Beratungsgesprächen
  • Kommunikationshilfsmittel
  • Klientenorientierte Gesprächsführung

Die einzelnen Kurse bieten auch Raum für eigene Interessen. Sie interessieren sich für eine bestimmte Ernährungsform oder möchten sich auf die Ernährung von Kindern und Jugendlichen spezialisieren? Das ist kein Problem, die Inhalte werden über Lernhefte oder online bereitgestellt und können flexibel und ortsunabhängig bearbeitet werden. Wenn Sie also ein bestimmter Themenbereich mehr interessiert, ist etwas mehr Lernzeit als üblich gut investiert.

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Die Kosten einer Ausbildung zum Ernährungsberater befinden sich oft in einem vierstelligen Bereich. Die genauen Kosten werden von den verschiedenen Bildungsinstituten festgelegt und können daher unterschiedlich hoch ausfallen. Sie können allerdings davon ausgehen, dass sich die Kosten zwischen 1.800 bis zu 2.800 Euro belaufen. Darunter und darüber kann sich der Preis verändern, je nach gewählter Fernschule. Diese Kosten müssen Sie allerdings nicht alle auf einmal zahlen, denn die Bildungsanbieter machen eine Zahlung in monatlichen Raten möglich. Sie können also davon ausgehen, dass Sie monatlich einen Betrag zwischen 120 und 200 Euro zahlen müssen.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Ein Lehrgang zum Ernährungsberater ist üblicherweise innerhalb von einem bis anderthalb Jahren zu absolvieren. Die meisten Bildungsangebote sind auf 15 Monate ausgelegt. Es gibt aber vereinzelt auch Kurse, die zum Beispiel nur neun Monate andauern. Der Lernaufwand ist mit acht Stunden pro Woche bemessen, sodass Sie noch neben einer Erwerbstätigkeit die Ausbildung erfolgreich absolvieren können. Sofern Sie sich unsicher sind, ob Sie die Schulung auch wirklich innerhalb der vorgegebenen Zeit beenden können, seien Sie unbesorgt. Der Großteil der Bildungsinstitute gewährt eine großzügige Überschreitung der Regelstudienzeit, sodass Sie den Lehrgang nach Ihrem eigenen Tempo angehen können.

Was bringt mir die Ausbildung?

Wenn Sie einen Kurs zum Ernährungsberater erfolgreich an einem seriösen Bildungsinstitut absolviert haben, dann ist das Zertifikat, welches Sie am Ende erhalten, mit einer Berufsausbildung gleichzusetzen. Sie erwerben umfassendes Wissen auf dem Gebiet der Ernährungswissenschaften und können damit nicht nur Geld verdienen, sondern vor allem anderen Menschen dabei helfen, ein gesundes und glückliches Leben zu führen.

Die Ausbildung zum Ernährungsberater ist allerdings nicht nur für Menschen gedacht, die eine Grundlage für ihre berufliche Karriere bilden möchten. Sie kann auch als Zusatz verstanden werden, mit der Sie weitere Qualifikationen für den Beruf erwerben können. Beispielsweise als Gesundheitsberater oder als Koch können Sie den Mehrwert Ihrer neuen Kenntnisse sinnvoll in Ihre Tätigkeit integrieren und sind dadurch noch wertvoller für Ihren Arbeitgeber. Zu guter Letzt ist natürlich auch der persönliche Mehrwert nicht zu verkennen. Das erworbene Wissen eines Ernährungsberaters kann sich genauso positiv auf Ihr Frühstück auswirken wie auf das Ihrer Klienten.

Für wen ist die Ausbildung geeignet?

Wer sich generell für Themen der Ernährung interessiert, für den empfiehlt sich ein Lehrgang zum Ernährungsberater. Doch das persönliche Interesse muss nicht der einzige Grund sein für die Ausbildung, denn nach dem erfolgreich beendeten Lehrgang eröffnet sich für Sie ein neuer Berufszweig. Als Ernährungsberater können Sie zum Beispiel in Arztpraxen zur Unterstützung von Patienten bei einer gesunden Ernährung tätig werden oder in verschiedenen Bereichen des Lebensmitteleinzelhandels wie Reformhäusern. Oder Sie nutzen die Ausbildung zum Ernährungsberater, um auf Ihre bereits vorhandenen Berufsqualifikationen aufzubauen. Vor allem für Menschen, die im Gesundheitswesen oder in der Gastronomie tätig sind, ergänzt das Wissen eines Ernährungsberaters das bereits vorhandene Know-how und macht Sie zu einem noch kompetenteren Mitarbeiter. Nicht zuletzt kann die Ausbildung zum Ernährungsberater auch in die Selbstständigkeit führen. Mit einer eigenen Praxis können Sie den Menschen dabei helfen, sich gesund zu ernähren.

Gibt es finanzielle Förderungsmöglichkeiten?

Gerne würden Sie die Ausbildung zum Ernährungsberater absolvieren, aber Sie befürchten, dass Sie die Kosten nicht alleine stemmen können? Seien Sie unbesorgt, denn es gibt einige Förderungsmöglichkeiten, die Sie in Anspruch nehmen können. Wenn zum Beispiel bei Ihnen eine Notwendigkeit der Weiterbildung besteht, weil Sie mit Ihrer derzeitigen Ausbildung keinen Job finden, dann können Sie Gebrauch von einem Bildungsgutschein machen. Wem diese Förderungsart nicht zusagt, der kann auch über eine sogenannte Bildungsprämie nachdenken. Diese ist für Menschen mit einem geringen Einkommen gedacht, sodass auch diese Menschen sich weiterbilden können.

Noch mehr Infos zur Finanzierung finden Sie in unserem Ratgeber Weiterbildungsförderung.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Für eine Ausbildung zum Ernährungsberater sind die Voraussetzungen übersichtlich. Lediglich der Realschulabschluss oder ein vergleichbarer Schulabschluss wird als formale Voraussetzung erwartet. Darüber hinaus ist Berufserfahrung im medizinischen oder gesundheitsbezogenen Bereich wünschenswert, jedoch ist dies nicht zwingend.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Der Beruf des Ernährungsberaters ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Von daher kann sich jeder "Ernährungsberater" nennen. Dennoch sind die Abschlusszertifikate von seriösen Fernschulen allgemein anerkannt. Es gibt einige Lehrgänge von Fernakademien, wie beispielsweise der Lehrgang zum Ernährungsberater der Studiengemeinschaft Darmstadt, welche von unabhängigen Verbänden oder Institutionen wie dem Verband der unabhängigen Gesundheitsberatung e.V anerkannt sind. Bei Kursangeboten wie diesen empfiehlt sich eine Ausbildung in jedem Fall, da die Inhalte der Schulung besonders ausführlich geprüft worden sind. Aber auch bei den Lehrangeboten von anderen, seriösen Fernschulen können Sie davon ausgehen, dass diese auf ihre Tauglichkeit geprüft worden sind.