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Ergotherapie Fortbildung

Was lerne ich in der Weiterbildung?

Die Medizin schreitet stetig voran, das Wissen um Gesundheit und Krankheit wird immer komplexer – umso wichtiger ist es, regelmäßig seinen aktuellen Kenntnisstand zu updaten: Erweitern Sie Ihre Kompetenzen, erlernen Sie neue Behandlungsmethoden und spezialisieren Sie sich auf eine bestimmte Therapie mit einer Ergotherapie Fortbildung.

Die Bandbreite an passenden Fortbildungen für Ergotherapeuten ist so groß, dass wir leider nicht einzeln auf die spezifischen Inhalte eingehen können. Stattdessen listen wir Ihnen hier verschiedene Möglichkeiten für geeignete Ergotherapie Fortbildungen auf. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Cranio Sacrale Therapie
  • Neurotraining und Neurorehabilitation
  • Fachrichtungen, wie Pädiatrie, Geriatrie, Psychiatrie etc.
  • Spezialisierung auf Erkrankungen wie Ataxie, Parkinson, Hemiparese, Multiple Sklerose, Spastik, ADS & ADHS, Rheuma etc.
  • Bobath
  • Faszien Therapie
  • Taping
  • Klangschalen
  • Linkshänder Training
  • Triggerpunkt
  • Spezialisierung auf Therapien wie Dorn & Breus, manuelle Therapie, Mobilisation der Extremitäten, Lymphdrainage
  • Verhaltenstherapeutisches Training für Kinder
  • Traumapädagogik
  • Konzentrationstraining
  • Psychomotorik
  • Elternarbeit
  • Brondo Konzept

Was bringt mir die Weiterbildung?

Als niedergelassene/r Therapeut/in mit eigener Zulassung nach § 125 Abs. 2 SGB V und für die fachliche Leitung einer Einrichtung haben Sie eine Fortbildungspflicht (Fobi-Pflicht). Das Ziel davon ist die Sicherstellung der Qualität. Um die sogenannte Fobi-Pflicht umzusetzen, gibt es ein Punktesystem: In vier Jahren müssen 60 Fobi-Punkte (FP) gesammelt werden. Ein FP entspricht 45 Unterrichtsminuten.
Nur sehr wenige Fortbildungen bringen keine Fobi-Punkte, zum Beispiel Veranstaltungen zu Gründerthemen, Praxisorganisation oder Mitarbeiterführung. In der Regel kennzeichnen die Anbieter bei den Infos gleich, wie viele FP bei der jeweiligen Fortbildung zu holen sind.

Neben der Fobi-Pflicht haben Sie als Ergotherapeut/in ohne eigene Zulassung ebenfalls stets die Möglichkeit zur Weiterbildung: beispielsweise, um sich zu spezialisieren, das Wissen aufzufrischen oder um neue Themengebiete kennenzulernen. Sie müssen aber nicht, denn Sie unterliegen nicht der Fobi-Pflicht. Angestellte Ergotherapeuten bilden sich freiwillig fort.

Neue Behandlungsmethoden und vertieftes Wissen bringen Ihnen und Ihren Patienten eine noch bessere Therapiezeit.

Wer ist die Zielgruppe für eine Ergotherapie Fortbildung?

Die Zielgruppe für eine Ergotherapie Fortbildung sind ausgebildete Ergotherapeuten, egal ob niedergelassen, in leitender Position oder als Angestellte/r.

Neben der Fortbildungspflicht, die notwendig ist, da Therapieberufe einem kontinuierlichen Veränderungsprozess unterliegen, frischt eine Ergotherapie Fortbildung Ihre Kenntnisse auf und/oder kann Ihr Einsatzgebiet erweitern

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Sie müssen ausgebildete/r Ergotherapeut/in sein, um eine Fortbildung absolvieren zu dürfen.

Bei manchen Fortbildungen für bestimmte Krankheiten, müssen Sie Berufserfahrung in diesem Bereich vorweisen. Das gilt zum Beispiel für Parkinson, Autismus, Spastiken und viele weitere. Das gleiche gilt für die Arbeit mit bestimmten Altersgruppen: So müssen Sie für Senioren beispielsweise einen Arbeitsnachweis in der Geriatrie erbringen.

Wie lange dauert eine Ergotherapie Fortbildung?

Wie lange eine Fortbildung für Ergotherapeuten dauert, kommt auf das Thema und den Anbieter an.

Wie bereits erwähnt, müssen Sie innerhalb von vier Jahren 60 Fobi-Punkte sammeln, wobei eine Unterrichtsstunde von 45 Minuten einem FP entspricht. Einige Fortbildungen dauern nur einen oder wenige Tage, andere dauern mehrere Wochen oder verteilen sich über mehrere Monate. Dementsprechend bekommen Sie entweder wenige FP oder eben mehrere hundert auf einmal. Planen Sie am besten alle vier Jahre Ihre Fortbildungen, anhand der Fobi-Punkte und danach, was Sie erlernen möchten. So können Sie sicherstellen, nach vier Jahren pünktlich mindestens 60 FP zu erreichen.

Die Ergotherapie ist ein praktischer Beruf, es reicht oftmals nicht, nur ein Onlineseminar zu besuchen. Sie müssen selbst am Patienten lernen und dafür benötigen Sie Präsenztage, die dann zum Beispiel über mehrere Wochenenden verteilt werden.

Was kostet die Weiterbildung?

Auch diese Frage kann man nur individuell nach Thema und Anbieter beantworten. Je nach Umfang kostet die Ergotherapie Fortbildung zwischen 130 Euro und über 3.000 Euro.

Ist es eine eher kürzere Weiterbildung, gibt es weniger Fobi-Punkte, dafür sind allerdings auch die Kosten geringer. Eine thematisch komplexe Weiterbildung, die sich über mehrere Wochen oder Monate erstreckt, wie zum Beispiel bestimmte Fachtherapeuten, und für die es hunderte Fobi-Punkte gibt, kostet dementsprechend auch mehr.

Gibt es Fördermöglichkeiten?

Viele Ergotherapie Fortbildungen werden gefördert, was eine finanzielle Entlastung darstellt. Möglich ist diese Förderung:

Weiterbildungsstipendium

Diese Weiterbildung kommt für ein Weiterbildungsstipendium der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) infrage. Dieses richtet sich an aufstrebende und talentierte Berufseinsteiger. Voraussetzungen für die Bewerbung sind im Regelfall eine abgeschlossene Berufsausbildung, eine besondere berufliche Leistung (z. B. ein Ausbildungsabschluss mit besser als „gut“ oder mindestens 87 Punkten) sowie ein maximales Alter von 24 Jahren. Für die Altersgrenze gibt es jedoch auch Ausnahmen, beispielsweise wenn eine Elternzeit oder ein Freiwilligendienst die berufliche Laufbahn geprägt haben.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Die meisten Ergotherapie Weiterbildungen enden mit einem Zertifikat. In der Regel sind das Zertifikate der Anbieter, die keiner Prüfung vor der IHK bedürfen.