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Akupunktur Ausbildung

Viele kleine Nadeln bewirken Großes. Akupunktur setzt dort an, wo die Schulmedizin nicht weiterkommt: Bei chronischen Schmerzen, Depression oder Burn-Out. Sie wollen Akupunktur lernen? Informieren Sie sich jetzt über eine Ausbildung.

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Akupunktur Ausbildung

Was lerne ich in der Akupunktur Ausbildung?

Wenn Sie Akupunktur lernen wollen, sollten Sie am Ende nicht nur wissen, wie man die feinen Nadeln an die richtigen Punkte setzt, sondern Sie sollten auch die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) verstehen, zu der die Akupunktur gehört. Denn nach der Vorstellung der TCM ist die Voraussetzung für Gesundheit ein ungehinderter Fluss der Lebensenergie Qi im Körper. Die Lebensenergie verläuft durch die sogenannten Meridiane, also die Leitbahnen, und verbindet die einzelnen Akupunkturpunkte miteinander. Liegt eine Störung im Fluss der Lebensenergie vor, reagiert die betroffene Person mit Schmerzen oder Krankheit. Doch die dünnen Nadeln können diese Störung behaben und helfen, das ist wissenschaftlich bewiesen. Wie sie das jedoch tun, ist noch nicht komplett erforscht. Die WHO empfiehlt die Anwendung von Akupunktur sogar bei mehr als 40 Krankheiten.

Da ist es also naheliegend, dass Sie sich für Akupunktur interessieren und eine Fortbildung besuchen möchten. Beachten Sie, dass das Ausbildungsangebot sehr groß ist und die Kurse je nach Anbieter sehr umfangreich sein können. Die Inhalte sind trotzdem immer ähnlich:

  • TCM – Einführung in die Traditionelle Chinesische Medizin
  • Die fünf Wandlungsphasen und die philosophischen Konzepte
  • Einführung in das Leitbahnensystem/Meridiane
  • Leitbahnensystem im Detail und die Akupunkturpunkte
  • Übungen der Punktlokalisation
  • Kriterien der Punktewahl
  • Urenergien und erworbene Energien
  • Diagnose und Therapie
  • Physiologie
  • Funktion der Organe und deren Wechselwirkungen miteinander
  • Häufige Pathologien und Behandlungskonzepte
  • Psychosomatik und Selbsterfahrung
  • Yin und Yang
  • Qi, Blut und Flüssigkeiten

Während der Ausbildung haben Sie viele Gelegenheiten zu üben. Denn die Akupunktur lernt man nur durch die ständige Wiederholung. Aber nicht nur die Punktewahl und Lokalisation werden geübt und wiederholt, sondern auch das Anamnesegespräch, die Diagnostik sowie die Erstellung von Behandlungskonzepten.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob eine Akupunktur Ausbildung wirklich das ist, was Sie wollen, dann nutzen Sie das kostenlose Schnupperangebot einiger Bildungsanbieter. Im Zweifelsfall fragen Sie einfach nach, ob diese Möglichkeit beim Anbieter Ihrer Wahl besteht. Übrigens werden häufig auch Infoabende angeboten, bei denen Sie sich über die Akupunktur Ausbildung informieren und alle Fragen loswerden können. Ein solcher Infoabend stellt zudem auch eine gute Gelegenheit dar, sich einen ersten Eindruck vom Kursanbieter zu machen.

Was bringt mir eine Akupunktur Ausbildung?

Wenn Sie bereits Arzt oder Heilpraktiker sind, erweitern Sie mit einer Akupunktur Fortbildung Ihr Therapieangebot. So können Sie Ihren Patienten eine alternative, sanfte und anerkannte Heilmethode anbieten und sie im besten Fall schnell von Schmerzen oder Beschwerden befreien. Wenn Sie nach Abschluss der Ausbildung alle Kriterien erfüllen, können Sie bei der zuständigen Ärztekammer die Zusatzbezeichnung Akupunkteur beantragen.

Wenn Sie weder Arzt/Ärztin noch Heilpraktiker/in sind, aber dennoch Akupunktur lernen wollen, weil es Sie interessiert, erweitern Sie natürlich Ihren Horizont und tun etwas für sich. Sie müssen sich allerdings bewusst sein, dass Sie Akupunktur nicht zu therapeutischen Zwecken ausüben dürfen, wenn Sie kein/e praktizierende/r Mediziner/in oder Heilpraktiker/in sind. Wenn Sie die Akupunktur dennoch anwenden möchten, können Sie sich beispielsweise auch für eine Heilpraktiker Ausbildung entscheiden, in diese ist häufig auch Akupunktur als Thema integriert.

Wer ist die Zielgruppe?

Grundsätzlich richtet sich ein solcher Kurs an Ärzte, Heilpraktiker sowie deren Auszubildende und Angehörige anderer medizinischer Berufe und alle, die Wert auf eine ganzheitliche Ausübung des Berufes legen. Bei einigen Anbietern müssen Sie möglicherweise Ihre Approbation vorlegen, damit Sie die Ausbildung absolvieren dürfen. Tatsächlich darf nur die Gruppe der Mediziner die Akupunktur am Patienten ausüben.

Es gibt aber auch Akupunktur Kurse, an denen jeder teilnehmen kann, der sich für Akupunktur interessiert, besondere Voraussetzungen werden in der Regel dann nicht benötigt.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Informieren Sie sich beim Anbieter Ihrer Wahl, welche Voraussetzungen Sie benötigen. Bei einigen Anbietern müssen Sie die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde nachweisen, anderen Anbieter bieten Kurse für alle Interessenten an. Bestimmte Voraussetzungen gibt es dann meistens nicht.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die Krux bei einem so großen Ausbildungsangebot ist, dass wir nur sehr allgemeine Angaben zu der Ausbildungsdauer machen können. Da die Akupunktur Ausbildung staatlich nicht geregelt ist, variiert diese. Sie richtet sich auch außerdem danach, ob Sie sich für einen Fernlehrgang oder einen Präsenzkurs entscheiden. In der Regel sind die Kurse berufsbegleitend angelegt, so kann man häufig von einer Dauer zwischen einem und drei Jahren ausgehen. Es gibt aber auch Kompaktkurse, die zum Beispiel an zehn Terminen stattfinden.

Die Dauer eines Akupunktur Kurses wird häufig auch in Unterrichtseinheiten (UE) benannt, diese liegen je nach Anbieter zwischen 200 UE und 506 UE. Abweichungen nach oben oder unten sind natürlich immer möglich.

Was kostet ein Akupunktur Kurs?

Ebenso schwierig ist es, konkrete Angaben zu den Kosten einer Akupunktur Ausbildung zu machen, da auch diese Spanne bei den Anbietern sehr groß ist. Zwischen 500 Euro bis 10.500 Euro ist alles möglich und auch hier gilt wieder, dass es Abweichungen nach oben und unten gibt. Wenn Sie auf Geld achten (müssen), nutzen Sie in unserer Anbieter-Datenbank die Suchfunktion, benutzen Sie den Filter „Preis“ und geben die Preisspanne ein, die für Sie in Frage kommt. Alle passenden Ausbildungen werden dann ausgespielt.

Gibt es Fördermöglichkeiten?

Ob und welche Fördermöglichkeiten es für Ihre Akupunktur Ausbildung gibt, erfahren Sie mit Hilfe unseres Ratgebers „Weiterbildungsförderung“.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Je nach Anbieter sieht das ganz unterschiedlich aus. Möglicherweise müssen Sie eine Hausarbeit schreiben und eine umfassende praktische Prüfung ablegen, in der Sie mit Ihnen unbekannten Patienten arbeiten.

Am Ende erhalten Sie ein Zertifikat des Anbieters, das teilweise nach den Richtlinien von Heilpraktikerverbänden vergeben wird. Bei den entsprechenden Kursen bekommen Sie auch die Unterlagen, die Sie benötigen, wenn Sie bei der Ärztekammer die Zusatzbezeichnung Akupunkteur beantragen möchten. Erkundigen Sie sich im Zweifel auch bei den einzelnen Bildungsanbietern.